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Innovation trifft Tradition
KLAUS KUNSTSTOFF
Das bestehende Logo diente als Ausgangspunkt für eine konsequente gestalterische Neuinterpretation. In mehreren Iterationsstufen haben wir uns bewusst vom bisherigen Erscheinungsbild gelöst und neue visuelle Ansätze entwickelt. Der Fokus lag darauf, alternative Richtungen auszuloten und das Potenzial der Marke neu zu denken. Die hier gezeigten Entwürfe dokumentieren diesen Prozess – auch wenn sie in dieser Form nicht realisiert wurden.
Projektleistungen
Drei Richtungen, ein Ursprung
Im Rahmen des Projekts wurden drei unterschiedliche gestalterische Richtungen entwickelt, um das bestehende Logo schrittweise in ein neues Erscheinungsbild zu überführen. Die Varianten zeigen alternative Ansätze der Weiterentwicklung und interpretieren die vorhandene Markenbasis jeweils auf eigene Weise. Im Fokus stand dabei die konzeptionelle Auseinandersetzung mit Form, Struktur und Wirkung des Logos.
Ausgehend vom ursprünglichen „K“ wurde das Zeichen in einem mehrstufigen Prozess vollständig neu interpretiert. Zunächst erfolgte die Umwandlung in reduzierte Outlines, gefolgt von einer bewussten Aufteilung in zwei separate Elemente. Diese wurden anschließend weiter abstrahiert und in ein lineares System überführt. Der entstehende Zwischenraum wurde gestalterisch aufgenommen und durch zusätzliche Linien ergänzt, wodurch eine neue rhythmische Struktur entstand. Abschließend wurden Linienstärken harmonisiert und die Gesamtform durch gezielte Anpassungen optimiert und verfeinert.
Das ursprüngliche „K“ wurde in diesem Ansatz bewusst verworfen und durch eine Herleitung aus einer neu definierten Schriftbasis ersetzt. Darauf aufbauend entstand eine Dreiteilung der Form, deren Elemente gezielt gegeneinander verschoben und in ihren Abständen neu organisiert wurden. Durch die Verdopplung des Zeichens wurde die Alliteration „KK“ (Klaus Kunststofftechnik) als strukturelles Prinzip aufgegriffen.
Im weiteren Verlauf wurden Elemente des zweiten „K“ zu einer pfeilartigen Form verdichtet, die eine klare Richtungswirkung erzeugt. Durch die abschließende Verschiebung des mittleren Elements und dessen linksbündige Ausrichtung wurde die Gesamtkomposition zusätzlich geschärft und stabilisiert.
Im dritten Ansatz wurde erneut vom ursprünglichen „K“ ausgegangen, das zunächst in mehrere Elemente zerlegt und schrittweise weiter differenziert wurde. Aus dieser Fragmentierung entwickelte sich eine Form aus drei klar definierten Flächen, die sich zu einem eigenständigen Zeichen zusammenfügen. Im weiteren Verlauf wurden trennende Linien reduziert, um die Gestaltung zu verdichten und zu beruhigen. Die finale Ausarbeitung und 3D Anmutung stellt eine visuelle Verbindung zur Materialität von Kunststoff her – zu seiner Formbarkeit, Präzision und konstruktiven Klarheit.